Mit Zeitmanagement nicht mehr atemlos durchs Ehrenamt

Im Ehrenamt gefordert? Unter Zeitdruck überfordert? Dann hilft es, Aufgaben zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und Abläufe zu vereinfachen, um so Zeit zu gewinnen. So lautete ein Resümee des Workshops „Zeitmanagement – Atemlos durch das Ehrenamt“. Zu dem hatte das Netzwerk für Frauen im Sport in Münster „Sportlich. Weiblich. Am Start!“ eingeladen. Unter Anleitung von Referentin Kerstin Peren beschäftigten sich in den Räumlichkeiten des Stadtsportbundes Münster e.V. Frauen aus zahlreichen münsterschen Sportvereinen mit der Thematik der zunehmend fehlenden Zeit.

Was würden Sie tun, wenn Sie tagtäglich immer wieder 86.000 € geschenkt bekämen und das Geld noch am selben Tag ausgeben müssten? Sportanlagen bauen, Urlaub machen, Gutes tun. Eine schöne Vorstellung jedoch unrealistisch! Geschenkte Zeit aber ist ein hohes Gut, besonders im Ehrenamt. Dieses Geschenk können wir uns alle selbst machen, indem wir uns unserer persönlichen Zeiträuber des Alltags bewusst werden, lauteten die Anregungen zum persönlichen Zeitmanagement. Die Teilnehmerinnen lernten Ordnungsprinzipien kennen, die helfen können, verfügbare Zeit besser zu nutzen. Etwa den Tag zu planen mit der ALPEN-Methode oder Prioritäten zu setzen mit der Eisenhower-Matrix.

Es kommt dabei auf die Zielsetzung und Vorbereitung an. Die Planung und die Entscheidung, das Setzen von Prioritäten und die abschließende Verlaufskontrolle. Für jede Teilnehmerin fanden sich neue Ansätze des Umlernens im täglichen Tun im Ehrenamt. Der Umgang mit den persönlichen Organisationansätzen führte bei der ein oder anderen zu der Erkenntnis: Perfektionismus ist nicht immer besser als Großzügigkeit. Nein sagen und auch einmal Aufgaben zu delegieren verschafft Atempausen.

By |2018-09-18T17:51:07+00:0018.09.2018|Allgemein|