„Staffelstab-Übergabe“ beim SSB

„Staffelstab-Übergabe“ beim SSB
Sommerfest mit Sportpolitik und Verwaltung

Herbstliches Wetter, aber sonnige Stimmung bei der „Staffelstab-Übergabe“.  Im Rahmen eines Sommerfestes, zu dem der neue SSB-Vorstand, die Mitarbeiter von SSB-Geschäftsstelle und Bildungswerk-Außenstelle, Sportpolitiker von CDU, SPD, Grünen und FDP sowie Vertreter der Sportverwaltung zusammengekommen waren, übergab der langjährige Vorsitzende Jochen Temme symbolisch den Staffelstab an seinen Nachfolger Michael Schmitz und das neue Vorstandsteam.

„Wenn wir den Sport in Münster voranbringen wollen, dann müssen SSB, Sportpolitik und Sportverwaltung nicht nur an einem Seil ziehen, sondern möglichst auch an der selben Seite dieses Seils“, machte der neue SSB-Vorsitzende Michael Schmitz deutlich. Jochen Temme dankte Sportamtsleiter Michael Willnath ebenso wie den Vertretern der Sportpolitik für das konstruktive und vertrauensvolle Miteinander. Zum Sommerfest auf der Anlage der DJK Borussia Münster hatten sich u. a. der Sportausschuss –Vorsitzende Andreas Nicklas (CDU), sein Stellvertreter Philipp Hagemann eingefunden, ebenso wie Klaus Rosenau (Grüne), Sandra Wübken (FDP), Dr. Hans-Georg Geißdörfer (CDU) und Hedwig Liekefeld (SPD).

Der Geschäftsführende Vorstand des SSB , dem neben Schmitz Claudia Aßkamp, Astrid Markmann, Jörg Riethues und Roland Wischermann war ebenso vertreten wie der Vorstand der Sportjugend um Vanessa Prange und Lauren Zierke sowie zahlreiche weitere Vertreter aus Haupt- und Ehrenamt, die sich allesamt  bei einem Boule-Turnier auf der Anlage der DJK Borussia versuchten, ehe das Abend mit einem Grill-Büffet ausklang. Neben den Funktionsträgern waren auch die Partnerinnen, Partner und Kinder eingeladen. „Wer sich für den Sport engagiert, braucht dafür auch den Rückhalt im privaten Umfeld. Diese Veranstaltung sollte daher auch ein kleines Dankeschön an die Partner unserer Haupt- und Ehrenamtler sein“, so Schmitz.

Sport-Staatssekretärin auf Entdeckertour in Münster

Keine Gremiensitzungen, ruhiger Arbeitsalltag in Düsseldorf: Die Sommerzeit nutzt NRW-Sport-Staatssekretärin Andrea Milz stets, um das sportliche Geschehen im Land kennenzulernen. Dabei machte sie jüngst auch in Münster beim Stadtsportbund Station. Im Mittelpunkt stand dabei ein Besuch der „Bewegten Kids“ und des Sportabzeichen-Aktionstag des Betriebssportverbandes auf der Sentruper Höhe.

Seit einem dutzend Jahren organisiert Sportjugend Münster bereits während der Sommerschulferien „Bewegte Kids“. Mit einem umfassenden Angebot, das den Nachwuchs, aber auch die Teamer begeistert. Vanessa Prange und Thomas Lammers präsentierten  Andrea Milz die vielfältige sportliche Palette in der TG-Turnhalle an der Lotharinger Straße. Bei einem kurzen Rundgang – an dem auch Felix Richter für die TG, Jens Bruckmann, Dietmar Wiese, Jugendamtsleiterin Anna Pohl, Philipp Hagemann für den Sportausschuss und Michael Willnath für das Sportamt beteiligt waren – zeigte sich die selbst ehrenamtlich tätige Sport-Staatssekretärin vom eindrucksvollen Ferienprogramm und dem bemerkenswerten Engagement der Teamer sehr angetan. Vanessa Prange und Thomas Lammers sorgten für die gelungene Präsentation der unterschiedlichen Stationen – vom Leichtathletik-Schnuppertraining mit der LG Brillux über Bastel- und Spielecken bis hin zum Bewegungsprogramm.

Dabei kamen auch viele der ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer zu Wort, die sich teilweise bereits schon seit der Premiere des Ferienprogramms vor zwölf Jahren hier ehrenamtlich engagieren. Sehr gut kam auch das Präsent der Sportjugend an: Andrea Milz erhielt ein großformatiges, gerahmtes Bild mit knapp 200 bunten Luftballons, die aus den Fingerabdrücken der Kids geformt waren; allein am Besuchtstag der Staatssekretärin waren wieder um die 190 Zwerge in der Halle – betreut von 27 Teamern.

Von der Lotharinger Straße ging es dann an die Sentruper Höhe, allerdings mit einem gut einstündigen Zwischenstopp. Beim Kaffee hatten der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz und seine Vorstands-Mitstreiter Claudia Asskamp, Jens Bruckmann und Astrid Markmann die Gelegenheit all die Themen und Wünsche vorzutragen, die den Dachverband der 200 münsterischen Sportvereine und die Mitgliedsvereine des SSB an der Basis bewegen. Andrea Milz, selbst langjährige Übungsleiterin, war und ist mit den meisten Sorgen und Nöten der Vereine vertraut: „Bringen Sie Ihre Forderungen aktiv und selbstbewusst ein! Die Sportler sind bei der Vertretung ihrer Interessen oftmals viel zu zurückhaltend“, machte sie deutlich. Und sie kündigte an, Münster bereits im nächsten Jahr einen weiteren Besuch abzustatten, wenn der SSB sein 100-jähriges Bestehen feiert. Bis dahin wird auch bekannt sein, welche Mittel das Land NRW zukünftig zum Ausbau und Erhalt der kommunalen Sportanlagen bereitstellen will. Schmitz und Co. machten deutlich, dass es auch in Münster reichlich Nachholbedarf beim Erhalt und weiteren Ausbau der Infrastruktur für den Sport gebe: „Wenn eine Stadt so stark und so schnell wächst wie Münster, dann müssen auch die Sportstätten mitwachsen.“

Nette Atmosphäre herrschte zum Abschluss des Besuchstages auch bei den Betriebssportlern auf der Sentruper Höhe. Gut 60 Teilnehmer aller Altersstufen waren dort beim Sportabzeichen-Aktionstag des Betriebssportverbandes am Start. Auch Wolfgang Busse, Vorsitzender des münsterschen Betriebssport-Verbandes, versuchte sich im Schleuderballwurf und im Weitsprung, ehe er Andrea Milz über das bunte Treiben auf dem Sportfeld informierte, unterstützt von Bruno Münster, gemeinsam mit Werner Obst Stützpunktleiter. Claudia Aßkamp und Astrid Markmann aus dem SSB-Vorstand beantworteten weitere interessierte Nachfragen des Gastes aus dem Rheinland vor der bunten sportlichen Kulisse des Sportparks.

Wichtiger Impulsgeber für den Sport in Münster – Klaus Völker vollendet das 70. Lebensjahr

Der Stadtsportbund (SSB) Münster gratuliert seinem langjährigen Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Völker, der am Samstag, (4. August) das 70. Lebensjahr vollendet hat. „Seit zehn Jahren bereichert Klaus Völker unsere Vorstandsarbeit. Wir sind ihm sehr dankbar für die vielen Impulse, die er insbesondere in den Themenkreisen Gesundheitssport, Prävention und Sportmedizin, Jugend, Freizeit und Alterssport in den SSB eingebracht hat und aktiv weiter einbringt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Michael Schmitz, Vorsitzender des Dachverbandes der münsterischen Sportvereine.

Seit zehn Jahren ist Klaus Völker Vorstandsmitglied des SSB. Bei den jüngsten Vorstandswahlen im April wurde er für zwei weitere Jahre in seinem Amt als Beisitzer und Sportarzt bestätigt. Zudem ist er bereits seit 1994 Mitglied der Kommission „Gesundheit“ des Landessportbundes NRW und seit 1998 deren stellvertretender Vorsitzender. Neben vielen weiteren Ehrenämtern und Kommissionstätigkeit ist er seit 2003 auch Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Außerdem ist er Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie.

Klaus Völker wurde, nach dem Studium der Humanmedizin und dem Diplomsportlehrerstudium in Köln und mehreren Stationen in Dortmund un Köln im April 1997 zum Direktor des Institutes für Sportmedizin des Universitätsklinikums Münster berufen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen der  Sport als Möglichkeit der Prävention und Therapie von Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, als Möglichkeit der Prävention und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates, die Dosis-Wirkungsbeziehung von Bewegung und Sport auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und das Immunsystem, aber auch die Leistungsbeurteilung und Trainingssteuerung im Sport.

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass Klaus Völker seine enorme wissenschaftliche Expertise, aber auch sein großes Netzwerk in den Stadtsportbund Münster einbringt“, betont der SSB-Vorsitzende Schmitz. „Ihm gelingt es immer wieder, auch fachlich sehr anspruchsvolle Themen verständlich und nachhaltig zu kommunizieren.“ Apropops nachhaltig: Seit vielen Jahren ist der Jubilar nachhaltig vom Golf-Virus infiziert worden und verbringt seine inzwischen wieder etwas besser planbare Freizeit so oft wie möglich beim Pitchen und Putten.

„Verjüngungskur“ im SSB-Vorstand

„Verjüngungskur“ im SSB-Vorstand:
Michael Schmitz folgt auf Jochen Temme

„Ich freue mich, das der Stadtsportbund weiter gut geführt werden wird“. Ein wenig Wehmut schwang in den Worten von Jochen Temme mit. Nach 42 Jahren im Vorstand des SSB – darunter acht Jahre als Vorsitzender – stellte sich der 73-Jährige bei der jüngsten Mitgliederversammmlung in den Räumlichkeiten des LVM nicht mehr zur Wahl. Da mit Christa Friemel, Christa Lindfeld, Klaus Effing und Dr. Albert Fromme weitere bewährte Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Verfügung standen, entwickelte sich die Wahl zu einer „Verjüngungskur“, so Jochen Temme, „das ist gut, das tut dem Sport auch gut“.

Und auf die Verjüngungskur ließen sich die anwesenden Vertreter der münsterischen Sportvereine bereitwillig ein. Einstimmig mit sechs Enthaltungen wählten sie Michael Schmitz, den bisher für die Finanzen zuständigen stellvertretenden SSB-Vorsitzenden, zu Temmes Nachfolger. Der machte nach seiner Wahl deutlich, dass er nicht allein zur Verfügung stünde: „Ich möchte die verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe mit einem Team angehen, dem ich vertraue“. Eine Argumentation, der die Wahlberechtigten bereitwillig folgten. Einstimmig wurden Claudia Aßkamp, Astrid Markmann, Jörg Riethues und Roland Wischermann nach einer kurzen Vorstellungsrunde zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, stellen mit Michael Schmitz den geschäftsführenden Vorstand. Der Gesamtvorstand des Stadtsportbundes wird durch die Beisitzer Jens Bruckmann, Sabine Thöne und Jörg Verhoeven, Sportarzt Professor Dr. Klaus Völker sowie Franjo Baute als Beisitzer Bildungswerk komplettiert. Einstimmig bestätigte die Versammlung Vanessa Prange und Lauren Zierke als Vorsitzende der Sportjugend. Klaus Effing und Ralf Heyer heißen die Kassenprüfer.

Dass wichtige Aufgaben auf den neuen Vorstand warten, darauf hatte Michael Schmitz bereits in seinem Kassenbericht hingewiesen. Darin schloss der SSB mit einem leichten Defizit ab, „aber besser als erwartet“. Zur Deckung des Wirtschaftsplans 2018, der von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet wurde, wird auf Rücklagen vom Ball des Sports und für Betriebsmittel zurückgegriffen.

Handlungsbedarf sieht der neue Vorstand etwa beim Personal der Geschäftsstelle. Denn mit Geschäftsführer Dietmar Wiese und Birgit Stolze erreichen zwei Mitarbeiter schon in naher Zukunft die Altersgrenze. „Wir wollen das Team der Geschäftsstelle dann neu ausrichten“, erläuterte Schmitz. Gedanken, die sich er und seine neuen Vorstandskollegen bereits im Vorfeld der Wahl gemacht haben: „Wir haben Veränderungsbedarf erkannt und wollen insbesondere die Digitalisierung unseres Vereins voranbringen.”

Einen ersten Vorgeschmack auf die neuen Ideen bekamen die Anwesenden bereits mit auf den Weg. Für die mögliche neue Gestaltung von Homepage und Logo hatten einige Mitglieder des neuen Vorstandes bereits Vorschläge erarbeitet. Zugleich ermunterte Schmitz die Vereinsvertreter aber zur aktiven Mitarbeit beim SSB. „Der Vorstand ist keine geschlossene Gesellschaft. Es gibt viele Möglichkeiten zur Beteiligung in Arbeitskeisen und -gruppen“, lud er ein. Und auch für Rücksprache, bei Kritik und Fragen wollen die Mitglieder des neuen Vorstands stets zur Verfügung stehen, „wir möchten noch stärker Dienstleister und Serviceanbieter für die Vereine sein!“

Nahmen die Wahlen großen Raum bei der SSB-Mitgliederversammlung ein, so wurden Dankesworte dabei keineswegs vergessen. So wählte die Runde einstimmig Jochen Temme zum Ehrenvorsitzenden des Stadtsportbundes. Zum einen wegen seiner Verdienste als ehrenamtlicher Geschäftsführer (1976 bis 1988), als stellvertretender Vorsitzender (bis 2010) und als Vorsitzender bis in dieses Jahr. Zum anderen aber auch wegen seines Engagements für zahlreiche Veranstaltungen, die ihm stets am Herzen lagen, und seines umfangreichen Einsatzes in zahlreichen weiteren Bereichen des Sportes. Mit seiner Moderation verlieh er nicht nur dem Ball des Sports und der Show des Sports sondern auch vielen weiteren Veranstaltungen eine ganz besondere Note.

Auch Jochen Temme sagte als SSB-Vorsitzender noch einmal „Danke“, als er die scheidenden Vorstandsmitglieder Christa Friemel und Christa Lindfeld als Ehrenmitglieder vorschlug. Beide sind bereits weit mehr als 40 Jahren im münsterischen Sport sehr stark engagiert und stets zuverlässig und mit viel Herzblut dabei. Ein Einsatz, den die Anwesenden mit der einstimmigen Ernennung zu Ehrenmitgliedern honorierten.

Vorstand des SSB unterstützt “Demokratie und Respekt-Kampagne” der Sportjugend NRW

Auf fünf Jahre hat die Sportjugend NRW ihre Kampagne “DEMOKRATIE und RESPEKT” angelegt, in deren Rahmen man “junge Menschen befähigen will, selbst aktiv zu werden und sich in politische Entscheidungen einzubringen”. Selbstredend, dass die Sportjugend Münster die Kampagne durch verschiedene Aktionen unterstützt.

“Wir planen diverse Jugendaktionen und Infostände in den nächsten Monaten”, berichtete unsere Vorsitzende Vanessa Prange auf der letzten Vorstandssitzung des SSB Münster. “Neben einer generellen politischen Aktivierung der Jugendlichen wollen wir dadurch auch ein besonderes, sichtbares Kampagnen-Ziel unterstützen. Bei der Sportjugend NRW gibt es das Modell eines 50.000 Zuschauer fassenden Stadions, welches mit Unterstützern von Demokratie und Respekt gefüllt werden kann”, erklärte Vanessa Prange weiter.

Um dieses Ziel erfolgreich verfolgen zu können, hat die Sportjugend Münster eine eigene kleine Tribüne bekommen, die nun nach und nach gefüllt werden soll. Eine Info, die auch beim Vorstand des SSB Münster für Neugier und Begeisterung sorgte. Der komplette anwesende SSB-Vorstand setzte sich direkt auf die Unterstützerliste und sorgte so für die ersten vierzehn Fans auf der Münsteraner Tribüne. “Eine tolle Idee, die man nur unterstützen kann.” befand etwa Michael Schmitz, einer der stellvertretenden Vorsitzenden des SSB Münster.

Weitere Infos zu der Kampagne finden sich auf der Homepage der Sportjugend Münster.

Wer ebenfalls Mitglied im Fanclub von Demokratie und Respekt werden möchte, hat hier online die Gelegenheit dazu.

SSB-Mitgliedsvereine bestätigen Temme und wählen ein neues Trio in den Vorstand

Eine auf drei Positionen neu besetzte Vorstandsmannschaft führt der Stadtsportbund-Vorsitzende Jochen Temme in seine vierte und, wie er ankündigte, auch letzte Amtszeit. Der 70-Jährige, im April 2010 als Nachfolger von Prof. Günter Willmann an die SSB-Spitze gerückt, wurde bei der Mitgliederversammlung in den Räumen der LVM-Versicherung am 2. Mai 2016 ebenso einstimmig in seinem Amt bestätigt wie der Stellvertretende Vorsitzende Roland Wischermann (Bereich Leistungssport). Beide haben neue Mitstreiter in den nächsten beiden Jahren.

Denn die Vertreter von 39 Vereinen, die zur Abgabe von insgesamt 113 Stimmen standen, sowie die weiteren Stimmberechtigten wählten für drei Zuständigkeitsbereiche neue Stellvertretende Vorsitzende: Claudia Aßkamp vom THC Münster folgt Mechthild Sprock (Breitensport) im Amt, Sabine Thöne vom TuS Hiltrup folgt auf Heinrich Rövekamp (Recht und Sportstätten), Michael Schmitz von Borussia Münster folgt auf Bernd Finke (Ressort Finanzen). Schmitz, der 2. Vorsitzende des Grevingstraßen-Clubs, übernimmt mithin die Aufgaben des Borussia-Vorsitzenden, der sechs Jahre lang im SSB wirkte und nicht mehr kandidierte.

Deutlich länger verantwortlich waren Mechthild Sprock, seit 1992 nämlich, und Rövekamp, der auf eine 17-jährige Vorstandstätigkeit zurückblickte. Beide stellten sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl, beide wurden zu Ehrenmitgliedern berufen – diese Art von Auszeichnung wurde bislang nur Siegfried Winter und Matthias Fell zuteil. Mechthild Sprock bedankte sich ihrerseits („Ich habe es nie bereut, den Posten übernommen zu haben.“) und Jurist Rövekamp („Es stehen qualifizierte Nachfolger parat.“) wünschte sich und allen den Erhalt der Selbstständigkeit der Sportverwaltung.

Dass inzwischen in 200 SSB-Mitgliedsvereine 91.503 Menschen organisierten Sport treiben und der Organisationsgrad in Münster, bezogen auf die Einwohnerzahl, mit rund 30 Prozent bemerkenswert hoch ist, schreibt Temme den Clubs selbst zu. „Das ist ihr Verdienst“, sprach er die Vereinsverantwortlichen direkt an. Trotz der Steigerung, hielt Temme in seinem Bericht fest, „warten wir seit langem vergeblich auf die Erhöhung der Sportfördermittel.“ Die liegt auch eingedenk der Verwaltungsverrechnungen „bei unter zwei Prozent“ im Etat der Stadt. „Dies ist aus Sicht des Sports für eine Stadt wie Münster eher beschämend“, wertete Temme.

„Kassenwart“ Finke erläuterte in seinem letzten Bericht die Etatzahlen. 2015 habe der SSB rund  647.000 Euro eingenommen. Die Gesamtausgaben summierten sich auf 623.000 Euro. Der Wirtschaftsplan für 2016 stellt einen Etat von 639.000 Euro auf.

Münster OB Markus Lewe sprach in seinem Grußwort auf der Mitgliederversammlung von den „epochalen Herausforderungen“ für die Stadt durch diejenigen, „die zu uns kommen.“ Die Aufgabe sei nur gemeinsam zu schultern – also gerade mit den Vereinen. Lewe plädierte für eine Förderung solcher Clubs, die sich für das Zusammenleben in Münster engagieren. Zu Gast waren auch Stadträtin Claudia Wilkens, Bürgermeisterin Karin Reismann, Sybille Benning (MdB/CDU), Thomas Marquardt (MdL/SPD) sowie Vertreter aus dem Sportamt und dem Sportschausschuss.