Pokale, Bälle und Urkunden

Das Sportabzeichen hat in Münster einen hohen Stellenwert. Und auch im Sportunterricht der heimischen Schulen gehören die Übungen aus den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren und Turnen zum festen Bestandteil. Das honorieren der Stadtsportbund Münster (SSB) gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Münster und der Sparkasse Münsterland Ost seit einigen Jahren mit einem eigenen Wettbewerb. Dabei werden die Schulen, die in einem Jahr besonders viele Schülerinnen und Schüler für´s Mitmachen begeistern konnten mit Pokalen, Urkunden, Geldpreisen und Bällen ausgezeichnet. So soll die Begeisterung für den Sport bereits frühzeitig geweckt werden.

Daniel Welling, Sportabzeichenbeauftragter des SSB, führte dabei jüngst in der Agora des Bürgerhauses in Kinderhaus erstmals durch Ehrung und Rahmenprogramm. Unterstützt wurde er dabei durch Bürgermeisterin Karin Reismann und Iris Osthues, Geschäftsbereichsleiterin bei der Sparkasse Münsterland Ost, sowie Astrid Markmann aus dem SSB-Vorstand, die sichtlich Spaß am lebhaften Verlauf der Veranstaltung hatten.

“Der sportliche Wettkampf wird zum Gemeinschaftserlebnis – besser kann man den Sportabzeichen-Wettbewerb nicht beschreiben. Natürlich geht es um die Leistung eines jeden Teilnehmers, aber gewonnen hat eine ganze Schule. Die Sparkasse Münsterland Ost ist gerne Partner für dieses schöne sportliche Projekt, da es sprichwörtlich vielen Einzelnen Beine macht und trotzdem dafür sorgt, dass am Ende ein großes Team aus Klein und Groß der Sieger ist. Deshalb hoffen wir auch in diesem Jahr wieder auf viele fleißige Sportlerinnen und Sportler, die in die Sportschuhe schlüpfen und sowohl für ihre eigene Leistung als auch für die Schule lossprinten und richtig weite Sprünge machen”, freut sich Osthues über die wieder stolze Zahl von 3524 verliehenen Abzeichen an insgesamt 64 Schulen und hofft auf eine ähnlich rege Teilnahme im aktuellen Jahr.

Die kleinen Delegationen der münsterischen Schulen waren während der Ehrung mit Feuereifer bei der Sache. Da wurde reichlich applaudiert und gratuliert und sich natürlich über den Auftritt auf der Bühne gefreut.

Für ein wenig Abwechslung sorgten zudem Christiane und Simon Mertens von der Residenz. Das Nachwuchspaar zeigte bei zwei kurzen Auftritten eine bunte Mischung an unterschiedlichsten Tänzen und wurde mit donnerndem Applaus verabschiedet.

Geehrt wurden in diesem Jahr folgende Grundschulen in der Gruppe A1 mit bis zu 150 Schülerinnen und Schülern:

1. Pleisterschule (103 Abzeichen/ 96,26 % der Schülerinnen und Schüler); 2. Grundschule Loevelingloh (76/85,39); 3. Grundschule Sprakel (74/50,34); 4. Astrid-Lindgren-Schule Gelmer (25/20,00).

In der Gruppe A2 mit mehr als 150 Schülerinnen und Schülern:

1. Paul-Schneider-Schule (217/81,58); 2. Mauritzschule (160/80,00); 3. Bodelschwinghschule (172/78,18); 4. Peter-Wust-Schule (136/70,47); 5. Martinischule (104/58,10); 6. Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup (113/51,58); 7. Gottfried-von-Cappenberg-Schule (128/50,39); 8. Dietrich-Bonhoeffer-Schule (93/49,47); 9. Matthias-Claudius-Schule (110/49,33); 10. Marienschule Hiltrup (85/ 48,02); 11. Ludgerusschule Hiltrup (187/46,29); 12. Michaelschule (97/36,19).

Bei den Weiterführenden Schulen wurden ausgezeichnet:

1. Paul-Schneider-Schule (217/81,58); 2. Mauritzschule (160/80,00); 3. Bodelschwinghschule (172/78,18); 4. Peter-Wust-Schule (136/70,47).

Zudem wurden Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die schon mehr als acht Mal die bedingungen des Sportabzeichens erfüllt haben:

Luc Krawinkel (Gesamtschule Münster Mitte) und Luisa Schön (Geschwister-Scholl-Gymnasium/je 9); Justin Flache, Denise Heyn, Jonas Tewocht, Kilian Schmitt, Luca Mispelkamp (alle Gesamtschule Münster Mitte) sowie Anton Brockhaus (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium je 8).

Ausbildung für Sportabzeichen Prüfende

Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist die höchste sportliche Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports. Schon seit 1956 begeistert es Jahr für Jahr viele tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch in Münster. Aus den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren und Turnen gilt es verschiedene Übungen entsprechend der vier motorischen Grundfähigkeiten Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination im Laufe eines Jahres zu absolvieren. Am 3. Mai startet 2019 die Saison offiziell in der Domstadt.

Damit Alle mit Spaß bei der Sache sein können, ist eine gute Vorbereitung und die qualifizierte Betreuung wichtig. Das erledigen die Sportabzeichen-Prüfenden, die regelmäßig aus- und weitergebildet werden. Dabei erfahren sie neben Richtlinien zum Sportabzeichen auch sportpädagogische und trainingsmethodische Aspekte. Neben dem Prüfungswesen, den Wettkampfregeln, den Ausnahmebestimmungen und Sicherheitskriterien der leichtathletischen Übungen ist es wichtig, dass die Prüfenden darüber hinaus auch die jeweiligen Bewegungsformen kennen.

All das wird in regelmäßigen Kursen vermittelt. Ein neuer findet am Samstag, 6. April, im Seminarraum 51 der Leichtathletikhalle am Horstmarer Landweg statt. Interessierte müssen sich im Vorfeld im Rahmen eines Online-Moduls mit dem aktuellen Prüfungswegweiser auseinandersetzen (https://www.sportbildung-online.de/course/view.php?id=309). Nach der korrekten Beantwortung von Multiple Choice-Fragen zu jedem Kapitel können sich Interessierte eine Teilnahme-Bescheinigung ausdrucken. Mit dieser ist dann eine Anmeldung beim Sportbildungswerk des Stadtsportbundes unter www.sportbildungswerk-ms.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0251 393933 möglich. Nach erfolgreicher Teilnahme an Online-Modul und Präsenzveranstaltung gibt es den Sportabzeichen-Prüferausweis für die Sportart Leichtathletik.

Goldregen im Sportausschuss

Sportabzeichen für drei Ausschussmitglieder

Die letzte Sitzung des Sportausschusses der Stadt Münster ist traditionell eine Etatsitzung. Aber nicht nur deshalb regnete es im Stadthaus 3 am Dienstag Gold: Denn gleich drei Mitglieder des Ausschusses wurden für ihre Bestleitungen beim diesjährigen Wettbewerb mit dem Deutschen Sportabzeichen in Gold ausgezeichnet.

Die Übergabe der Goldmedaillen und Urkunden nahmen der Sportausschussvorsitzende Andreas Nicklas (CDU) und Michael Schmitz, Vorsitzender des Stadtsportbundes, vor. Letzterer würdigte die Ausschussmitglieder “nicht nur als sportliche Überzeugungstäter, sondern zugleich als erfolgreiche Wiederholungstäter”. Zum dritten Mal erhielt Philipp Hagemann, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, das Sportabzeichen. Bereits zum 14. Mal erreichte Klaus Rosenau, sportpolitischer Sprecher von Bündnis ’90/Die Grünen den Goldstatus. Und zum sage und schreibe 41. Mal erfüllte Bürgermeisterin Karin Reismann die Kriterien für das Sportabzeichen.

Für alle Sportabzeichen-Dauerbrenner aus der Region hatte der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz zugleich noch eine weitere positive Botschaft mitgebracht: Die landesweite Ehrungsveranstaltungen aller Teilnehmer, die bereits seit 50, 55 oder mehr Jahren dabei sind sowie der erfolgreichsten NRW-Schulen findet 2019 erstmals seit vielen Jahren nicht in Essen, sondern aus Anlass des 100-jährigen SSB-Jubiläums in Münster statt.

Das Foto zeigt Andreas Nicklas und Michael Schmitz mit Karin Reismann, Klaus Rosenau und Philipp Hagemann (v. li.).

Wiederholungstäter ausgezeichnet

Sportabzeichen-Jubilare beim SSB geehrt

Sportliche Betätigung hält nicht nur fit, sondern auch jung. Diesen Eindruck zumindest vermitteln die sportliche Maria Tepe und sieben Herren, die jetzt beim Stadtsportbund Münster als Sportabzeichen-Jubilare ausgezeichnet wurden. Mindestens 25 Mal hatten die Wiederholungstäter die Bedingungen erfolgreich erfüllt. Besonders eifrig war Heinz Ludwig Leding dabei. Der 83-jährige ehemalige Triathlet wurde für sein 65. Sportabzeichen ausgezeichnet und bewies damit bemerkenswerte Konstanz. Denn vom 18. Lebensjahr an – ab da werden die Erwachsenen-Sportabzeichen ausgegeben – erfüllte Leding Jahr für Jahr die Bedingungen erfolgreich.

So gab es in gemütlicher Runde neben den kurzen Ansprachen von Astrid Markmann, im SSB-Vorstand zuständig für die Sportabzeichen-Vergabe, und Bürgermeisterin Karin Reismann, selbst rege Abzeichensammlerin, im Anschluss an die Ehrungen eine Menge zu erzählen. Denn viele der Sportabzeichen-Jubilare kannten sich bereits vom Sportplatz. Angesichts von insgesamt 380 erfolgreich erworbenen Sportabzeichen nicht verwunderlich.

Geehrt wurden in diesem Jahr: Heinz Ludwig Leding (65 Sportabzeichen), Friedhelm Rudolph (60, war bei der Ehrung verhindert), Josef Nortmeyer (50), Dr. Franz-Egon Humborg und Anton Pöttken (jeweils 40), Ludger Huckenbeck und Hans Klein (jeweils 35), Maria Tepe (30) sowie Herbert Blank (25).

Sportabzeichen-Siegerehrung: SSB Münster klettert auf Rang vier – und sichert sich zusätzlich den Bronze-Rang

Strahlende Gesichter bei den Vertretern des Stadtsportbundes Münster und der Stadt Münster: Mit 4.572 abgelegten Sportabzeichen und einer Quote von 1,47 Prozent kletterte Münster beim Sportabzeichen-Wettbewerb 2017 von Platz fünf auf vier. Nur in Krefeld, Hamm und Mülheim liegt der prozentuale Anteil der Sportabzeichen-Träger höher. Zugleich konnte Münster seine Quote von 1,33 auf 1,47 Prozent erhöhen und belegte damit im Ranking für den größten Zuwachs hinter Bottrop und Herne auf dem Bronze-Rang.

Die verdienten Urkunden für die Gewinner der jeweiligen Sportabzeichen-Wettbewerbe wurden jetzt bei der diesjährigen landesweiten Ehrungsveranstaltung in Essen durch LSB-Vizepräsidentin Michaela Engelmeier gemeinsam mit Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, sowie Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen an den Vorsitzenden des Stadtsportbundes (SSB) Münster, Michael Schmitz überreicht. Er nahm gemeinsam mit Astrid Markmann (Vorstandsmitglied des SSB für den Breitensport) und Thorsten Imsieke vom Sportamt der Stadt an der Ehrung teil und stellte fest: „Für dieses großartige Ergebnis sind insbesondere unsere bisherige Sportabzeichen-Beauftragte Christa Lindfeld in guter Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Münster, die vielen ehrenamtlichen Sportabzeichen-Prüfer und die vielen engagieren Sportlehrer in der Stadt verantwortlich.“

Das Deutsche Sportabzeichen bleibt für die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen eine reizvolle Herausforderung: Insgesamt 222.012 erfolgreich abgelegte Sportabzeichen in den Städten, Gemeinden und Schulen in NRW verzeichnet die Statistik für das vergangene Jahr. Das ist allerdings ein Rückgang um fünf Prozent. „Um so erfreulicher ist es, dass die Beteiligung in der Sportstadt Münster – gegen den Landestrend – deutlich um mehr als zehn Prozent gewachsen ist“, so der SSB-Vorsitzende.

„Die Überprüfung der eigenen Leistungsfähigkeit beim Laufen oder Werfen weckt trotz der vielen immer bewegungsärmeren Freizeitaktivitäten noch immer den sportlichen Ehrgeiz vieler Menschen. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass wir verstärkter für den modernen Wandel des Sportabzeichens überall werben müssen“, erklärte LSB-Präsidiumsmitglied Engemeier. Eine Erkenntnis, die der SSB Münster teilt: „Wir erreichen viele Schüler, und wir erreichen viele Senioren. Aber es wäre schön, wenn wir vermehrt auch die breite Zielgruppe dazwischen für das Sportabzeichen begeistern könnten“, sagt Astrid Markmann.

In Münster ist die Sportabzeichen-Saison derweil in vollem Gange. Informationen über die regelmäßigen Übungs- und Prüfungstermine finden sich auf den Homepages des Sportamtes und des Stadtsportbundes.

Foto: Ausgezeichneter Platz vier und Platz drei für den SSB Münster: Staatssekretärin Andrea Milz bei der Preisverleihung an den Vorsitzenden Michael Schmitz (Foto: Andrea Bowinkelmann, LSB)

Sportabzeichen-Saison 2018 bei Kaiserwetter eröffnet

Sonnenschein, blauer Himmel, frühsommerlicher Temperaturen: Bei besten Bedingungen eröffneten am Freitag Vertreter/-innen von Stadt Münster und Stadtsportbund (SSB) Münster im Sportpark Sentruper Höhe die Sportabzeichen-Saison 2018.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Karin Reismann und den neuen SSB-Vorsitzenden Michael Schmitz versammelten sich u. a. Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine (CDU), die Sportausschuss-Mitglieder Hedwig Liekefeld, Philipp Hagemann (beide SPD) und Klaus Rosenau (Grüne), die stellvertretenden SSB-Vorsitzenden Claudia Aßkamp und Astrid Markmann sowie der SSB-Ehrenvorsitzende Jochen Temme zum symbolischen „Anlaufen“ auf der Laufbahn des Sportparks.

Sage und schreibe 4.572 Münsteraner/-innen haben im letzten Jahr das Sportabzeichen erworben – das waren 500 mehr als im Jahr zuvor, als Münster unter 23 Sportbünden einen ausgezeichneten 5. Platz errang. „Das ist das Verdienst insbesondere der vielen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern an den acht Stützpunkten in Münster“, betonten Reismann und Schmitz. Sie verwiesen zugleich auf die enorm gestiegene Beteiligung der münsterischen Schulen. Den besten unter ihnen winken auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse Münsterland Ost gestiftete Preise im Gesamtwert von 3.600 Euro.
Für die Koordination der Sportabzeichen-Aktion in den Schulen zeichnet Thorsten Imsieke vom Sportamt der Stadt Münster verantwortlich. Er ist genauso wie alle weiteren Beteiligten gespannt, welchen Platz Münster bei der Sportabzeichen-Gesamtwertung für das Jahr 2017 erzielen wird. Die Bekanntgabe erfolgt Mitte Juni in Essen. Für die am Freitag gestartete Saison hat Bürgermeisterin Karin Reismann die Messlatte noch einmal ein Stückchen höher gelegt: „Unsere Stadt wächst, daher würde ich mich freuen, wenn auch die Beteiligung noch weiter wächst. Mich würde es freuen, wenn wir dieses Jahr die 5.000er-Marke erreichen würden.“

Traditionell klang die Eröffnung des Sportabzeichen-Wettbewerbs bei kühlen Getränken und einem Imbiss im benachbarten Glaspavillon der Timmermeisterschule aus. „Dies soll zugleich auch ein symbolisches Dankeschön für unsere ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer sein“, stellte Claudia Aßkamp für den SSB Münster heraus.

Von jetzt an bis Ende Oktober stehen Stützpunktleiter/-innen auf diesen Anlagen bei den „Treffpunkten Leichtathletik“ parat:

• Sportpark Sentruper Höhe (mittwochs 17 bis 19 Uhr)
• Sportanlage Roxel (1. und 3. Donnerstag im Monat, 17 bis 19 Uhr)
• Sportanlage Nienberge (1. und 3. Dienstag im Monat, 17.30 bis 19 Uhr)
• Sportanlage Wolbeck (freitags 17 bis 19 Uhr)
• Sportanlage Hiltrup-Süd (montags 18 bis 20 Uhr)
• Sportanlage SV Mauritz (2. und 4. Montag im Monat, bis Ende September, 18 bis 19.30 Uhr)
• Sportanlage Münster 08 (17. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 30. August, 27. September, 4. Oktober je 17 bis 18.30 Uhr)
• Sportanlage SC Westfalia Kinderhaus (2. und 4. Freitag im Monat, 17.30 bis 19 Uhr)

Alle Leiter/-innen der Sportabzeichen-Stützpunkte auf einen Blick:
• Sentruper Höhe: Bruno Münster und Team (0251-284 33 25)
• Roxel: Johannes Schulze Everding und Ingrid Kleinschmidt (02534-12 25)
• Hiltrup: Karl Wendland
• Wolbeck: Helmut Tewocht (02506-10 90)
• Nienberge: Manfred Jüstel (02533-18 32)
• DJK SV Mauritz: Anton Krone (0251-21 23 12)
• SC Münster 08: Reinhard Storz
• Kinderhaus: Daniel Welling (0251-32 38 18 43)
• Behinderten-Sport Münster: Rudolf Kahle (0251-20 88 17 68)

Alle Informationen zum Deutschen Sportabzeichen (Trainingszeiten, zu erbringende Leistungen, …) finden sich auch auf der Homepage des Sportamtes.

Leistung zahlt sich aus: Lob und Preise für die Besten im Schulpreis-Sportabzeichenwettbewerb

Jede Menge im Vorjahr erbrachte Leistungen sorgten am 28. Februar 2018 im Bürgerhaus Kinderhaus für den ganz großen Auflauf: Auf Einladung des Stadtsportbundes Münster (SSB), des Sportamtes der Stadt und der Sparkasse Münsterland Ost fand hier die Siegerehrung zur vergangenen Sporabzeichensaison der Schulen statt. Sponsor Sparkasse Münsterland Ost schüttete  auch in diesem Schulpreis-Wettbewerb insgesamt 3700 Euro an zehn Bildungseinrichtungen dieser Stadt aus.

65 münsterische Schulen beteiligten sich 2017 (2016: 66) und die 19 Schulen, die mindestens 20 Prozent ihrer Schüleranzahl zum Abzeichen-Erwerb bewegten, kamen in die Wertung. Insgesamt wurden 3630 der so genannten „Fitness-Orden“, die ein offizielles Ehrenabzeichen in Deutschland sind, erworben (2016: 3454). Diese stolze Zahl geht ein in die Sportabzeichen-Gesamtbilanz Münsters für das letzte Jahr und damit in den stets prestigeträchigen Wettbewerb im Bundesland.

Der SSB-Vorsitzende Jochen Temme begrüßte Bürgermeisterin Karin Reismann, Andreas Horstkötter (Leiter des Sparkassen-Beratungscenters in Kinderhaus) als Vertreter des Schulpreis-Sponsors, Thorsten Imsieke vom Sportamt als Moderator der Ehrung sowie Christa Lindfeld und Mechthild Sprock, die den Wettbewerb für den SSB steuern. Alle waren voll des Lobes und Karin Reismann wünschte sich, „dass alle auch weitermachen“ im sportlichen Bemühen. „Seid euren Lehrerinnen und Lehrern dankbar, dass sie euch zum Wettbewerb motviert haben.“

Dass sich dauerhaftes Engagement auch in Zahlen belegen lässt, zeigte das Ranking bei den Grundschulen bis 150 Schülerinnen und Schülern. Die Tabelle liest sich exakt so wie in 2017. Nun lag der „Titelverteidiger“, Pleisterschule aus St. Mauritz, durch 102 Abzeichen vorne und motivierte  90 Prozent der Schülerschaft zum Mitmachen. Die Grundschule Loevelingloh (72 Abzeichen/84%) und die Gelmeraner Astrid-Lindgren-Schule (99 Abzeichen/80 Prozent) folgen auf den Plätzen. Lehrerin Natascha Kaba von der Pleisterschule nahm nach dem bereits dritten Sieg in Folge den Pokal endgültig an sich.

Bei den anzahlmäßig größeren Grundschulen (über 150 Kids) gewann Vorjahres-Vize Bodelschwinghschule (189 Abzeichen/85 Prozent) vor Vorjahressieger Paul-Schneider-Schule (212 Abzeichen/81 Prozent) und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (116 Abzeichen/69 Prozent).

Bei den weiterführenden Schulen eroberte die erstmals startende Realschule Wolbeck auf Anhieb Platz eins (250 Abzeichen/45 Prozent) vor dem Besten aus 2017, der Gesamtschule Münster-Mitte (262/38 Prozent) und dem Kardinal-von-Galen-Gymnasium aus Hiltrup (357/34 Prozent). Wie zuvor belohnten die Sportabzeichenverantwortlichen die Gesamtschule Münster-Ost mit einem Sonderpreis als Motivationsschub, denn die noch relativ junge Schule kam auf 156 Abzeichen, die für 56 Prozent der Schülerschaft stehen. Seit dem 4. Februar heißt die weiter wachsende Einrichtung Mathilde-Anneke-Gesamtschule.

Untermalt wurde die große Siegerehrung von einem Trio der Westfälischen Schule für Musik und sportlich beeindruckend geprägt von den Leistungsturnerinnen und -turnen der TG Münster um Felix Richter, die ihre mitgebrachte große Air-Track-Bahn kurzerhand mit Luft füllten und das Bürgerhaus minutenlang zur Turnhalle umfunktionierten.

OB Lewe überrascht Sportabzeichen-Jubilarin Karin Reismann

Im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters wird Karin Reismann häufiger zugegen sein. Aber dieses Mal stand sie dort im Mittelpunkt. Und war vollkommen überrascht: Auf Initiative von Jochen Temme, dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Münster (SSB), überreichte Münsters OB Markus Lewe am 12. Juli 2017 der Bürgermeisterin das 40. goldene Sportabzeichen nebst Urkunde. Im kleinen Kreis wurde diese außergewöhnliche Ehrung gefeiert.

In der Regel zeichnet Karin Reismann selbst im November jene Dauerbrenner aus, die ihr persönliches Sportabzeichen-Jubiläum feiern. Nun aber galten ihr die Dankesworte, denn „du, liebe Karin, erwirbst Jahr für Jahr das Sportabzeichen und sorgst mit deinem Beispiel für eine ideale Werbung“, wie Temme sagte. Markus Lewe ist sicher: „Der Titel Sportbürgermeisterin ist einer, der dir bleibt. Du bist immer dort, wo es in Münster sportlich wird.“ Karin Reismanns Engagement auf den vielen Ebenen sorge für „die gelebte Realität des Zusammenlebens“ in dieser Stadt.

Die Ausgezeichnete selbst zeigte sich für den Moment gerührt („Hier zu stehen, ist etwas Besonderes!“) und grundsätzlich „dankbar dafür, dass es meine Gesundheit zulässt, dieses Abzeichen zu erwerben.“ Sie trotze der großen Termindichte so gut es geht, um Sport zu treiben und fit zu blieben. In dieser Saison schwimmt Karin Reismann einmal pro Woche gleich tausend Meter im Coburgbad. Für das 40. Abzeichen punktete sie im zügigen Tempo über die 25-m-Schwimmstrecke, im Medizin- und Schleuderballwurf auf der Sentruper Höhe sowie beim Walking über 7,5 km am Aasee.

Und wer sie kennt, der weiß: Für 2018 schreibt sich Karin Reismann die nächsten Prüfungen in den persönlichen Sportplan. In der Hoffnung, dass viele ihrem Beispiel folgen.

Karin Reismann freute sich über den besonderen Termin bei OB Markus Lewe.